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| Geschichte von Malta |
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Ein kurzer Auszug aus der Geschichte von Malta
mit freundlicher Unterstützung von Mag. Scherübel
Als
die Slawen im 6. Jahrhundet nach
Kärnten kamen, kam es zu einem Sprach- und
Kulturwechsel. Die Slawen übernahmen die vorslawischen
Namen, so auch Malta (Ursprung: illyrisch Malantina
= Bergburg; spätillyrisch: Malontina = Steingegend
oder Steinburg). Seit dieser illyrischen Zeit gibt
es eine Siedlungskontinuität im Maltatal.
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Schätzungen zufolge fand 994 n. Chr. die erste
urkundliche Nennung von Malta statt. Die Urkunde ist im Original nicht
mehr vorhanden, es existiert aber eine Kopie.
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1639 wurde
die Herrschaft Gmünd (samt den Schlössern
Dornbach und Kronegg) an Graf Christof Lodron
verkauft. Diese Herrschaft, der auch große
Teile des Maltatales angehörten, wurde
unveräußerlicher Familienbesitz
der Lodron.
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1849 wurde
aus den drei Katastralgemeinden, Dornbach,
Malta und Maltaberg, die seit Beginn des 19.
Jahrhunderts existierten, entstand die politische
Gemeinde Malta. Der erste Bürgermeister
dieser Gemeinde war Anton Pucher, Wirt zu Fischertratten.
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1903 richtete die Überflutungskatastrophe,
ein Jahrhundertereignis, immense Schäden
an, deren Beseitigung auch die Selbsthilfe
der Bevölkerung erforderte. Die weggerissenen
Brücken wurden erneuert, aber es dauerte
noch lange bis die Folgen der Vermurungen beseitigt
waren.
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1967 wird die „Dr.
Gustav Renker- Ruhe“ nächst dem Hochsteg
errichtet. Sie erinnert seit damals an den Schweizer
Schriftsteller, der dem Maltatal den Namen „Tal
der stürzenden Wasser“ gab (1930). |

In den Jahren 1971-1978 fand der Bau der Maltatal Hochalmstraße
und der Kraftwerksgruppe Malta (mit der Kölnbreinsperre) statt.
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Ein Drittel des Gemeindegebietes wurde 1986 Teil des
Nationalparks Hohe Tauern.
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Im Sommer 1994 fand unter reger Beteiligung die „1000
- Jahr - Feier“ von Malta statt.
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Nachhaltig kann man weiterhin im Lieser-Maltatal die Projekte der "Erlebnisreise
WasserKraft" ab Mai bis Oktober besichtigen.
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